Das Alltägliche vor Ort Die Bedeutung des Lokaljournalismus in der digitalen Medienwelt

von Wiebke Möhring

 

Abstract: Die Bedeutung von Informationen über den eigenen Lebensort ist aus Sicht der Leserinnen und Leser hoch, Informiertsein über das eigene Umfeld ein grundlegendes Bedürfnis. Aus gesellschaftlicher Sicht wird die Bedeutung von Lokaljournalismus als relevant und wichtig eingeschätzt. Warum aber wird dann insbesondere aus publizistischer Sicht oftmals so sorgenvoll auf ihn geblickt? Der Beitrag wirft einen Blick auf Angebot, Zustand und Herausforderungen des Lokaljournalismus.

 

In den zurückliegenden Jahrzehnten haben sich die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten in Angebot und Zugang rasant verändert. Es ist keine kommunikative und finanzielle Herausforderung herauszufinden, welche Schäden jüngst durch den Tsunami in Indonesien entstanden sind oder wie sich die Protestbewegung der Gelbwesten weiterentwickelt. Kaum jemand wird nicht mindestens über Dritte mitbekommen haben, dass die Ära Angela Merkel sich einem Ende zuneigt und dass über Fahrverbote für Dieselautos diskutiert wird. Und dass im Jahr 2018 nicht der 1. FC Bayern, sondern Borussia Dortmund Herbstmeister geworden ist. Der Zugang zu Informationen über nationale und internationale politische und gesellschaftliche Ereignisse ist jeder und jedem möglich – wer gewillt ist, kann sich aus öffentlich zur Verfügung stehenden verschiedenen journalistischen Quellen weitestgehend umfassend informieren.

Doch was, wenn ich mich für lokale Ereignisse interessiere? Wenn ich wissen will, warum die Fassade des Rathauses seit Monaten eingerüstet ist oder ob es stimmt, dass in einem der Forschungsinstitute der heimischen Hochschule mit unbekannten Bakterien experimentiert wird? Ob es eine Gegenkandidatin oder einen Gegenkandidaten gibt bei der Wahl zum Bürgermeisteramt und was eigentlich der Unterhalt des städtischen Philharmonieorchesters kostet?

Wenn es um die Lokalberichterstattung geht, finden sich zwischen Zustandsbeschreibungen und Bedeutungszuweisungen oftmals Widersprüchlichkeiten. Bevor ich darauf und auf Qualität und Bedeutung eingehe, soll zunächst einmal das Angebot im Fokus stehen.

 

Lokale Kommunikationsangebote – Informationen vs. journalistische Einordnung

Auch wer auf der Suche nach lokalen Informationen ist, kann heute auf ein deutlich größeres und breiteres Angebot zurückgreifen. Kaum eine lokale Institution, Organisation oder ein lokales Unternehmen, welches nicht der interessierten Öffentlichkeit Informationen online und direkt zur Verfügung stellt: Müllabfuhrtermine, kirchliche Veranstaltungen, Kindergartenfeste, Diskussionen über den neuen Bebauungsplan oder der Lebenslauf der neuen Speditionsleiterin sind auf den jeweiligen Webseiten problemlos zu finden. Auch Stellungnahmen, Bewertungen oder Einschätzungen von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen werden mir angeboten. Ich kann lokalen Unternehmen und Vereinen auf Facebook folgen, kann mich in lokalen Facebookgruppen oder Nachbarschaftsportalen mit anderen vernetzen und austauschen. Kostenlos verteilte Anzeigenblätter halten mich mindestens mit Blick auf die lokalen Veranstaltungen und Ereignisse auf dem Laufenden, mein Radiosender informiert mich über Staus und interviewt die Trainerin der glücklosen Handballmannschaft.

Vielleicht gibt es in meiner Stadt auch einen lokalen oder hyperlokalen Blog: In den letzten Jahren haben sich mit Blogs und lokalen Nachrichtenportalen neue Kommunikationsangebote entwickelt, deren Varianz in der Professionalität der Bearbeitung und Art der Inhalte groß ist – ihre Fluktuation ebenfalls. Nicht alle dieser Angebote bieten originär journalistisch aufbereitete Informationen an, manche werden von Laien betrieben, manche von journalistisch Ausgebildeten, manche von Redaktionsgemeinschaften, mal mit oder mal ohne redaktionelle Anbindung an traditionelle Medienunternehmen (Möhring & Keldenich 2018). Einige der Angebote sind tagesaktuell, andere konzentrieren sich auf wenige, aber dafür aufwändigere Beiträge in der Woche oder im Monat, einige Angebote spezialisieren sich auf einzelne lokale Themengebiete wie die städtische Modeszene, Lokalsport oder politisches Stadtgeschehen, andere versuchen, über einen Stadtteil als Ganzes zu berichten (Röper 2016: 67-86). Diese (hyperlokalen) Blogs und Nachrichtenportale erweitern zunächst einmal die Vielfalt, sie können Zugang bieten zu zusätzlichen Informationen, die von etablierten Medien vor Ort nicht beachtet werden und sie bieten die Möglichkeit partizipativer Beteiligung (Möhring & Keldenich 2018).

Und nicht zuletzt kann ich mich in der örtlichen Tageszeitung (gedruckt und/oder online sowie über soziale Netzwerke) informieren. Sie ist trotz aller Reichweitenverluste bis heute die meistgenutzte Quelle lokaler Informationen, in nahezu allen lokalen Kommunikationsräumen prägen traditionelle Medienhäuser die medialen Strukturen. Aber sie hat, wie oben aufgezeigt, Konkurrenz bekommen, das lokale Informationsmonopol der örtlichen Zeitung ist aufgebrochen und Lokalredaktionen beobachten dies durchaus mit Sorge (Neuberger, Langenohl & Nuernbergk 2014). Und sie kämpft – nicht nur in Deutschland – mit massiven Reichweitenverlusten, einer veraltenden Leserschaft und finanziellen Problemen durch das zusätzliche Wegbrechen der Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft (Kleis Nielsen 2015; Jenkins & Kleis Nielsen 2018). Ohne Zweifel: An lokalen Informationen mangelt es scheinbar nicht. Der lokale Kommunikationsraum ist heute offener und vielfältiger als vor zwanzig Jahren. Auch der Zugang ist einfach, wenn auch vielleicht manchmal etwas mühsam.

Dieses auf den ersten Blick vergrößerte lokale Kommunikationsangebot birgt auf den zweiten Blick aber durchaus gesellschaftliche Kommunikationsrisiken. Der lokale Kommunikationsraum fragmentiert sich und die lokale Öffentlichkeit teilt sich zunehmend auf in kleinere themen- oder interessensspezifische Teilöffentlichkeiten. Vergrößert hat sich in erster Linie das Angebot an lokalen Informationen, und das ist nicht gleichzusetzen mit einer Vergrößerung des Angebots lokaljournalistischer Inhalte. Im Gegenteil: Journalistische Berichterstattung, welche sich an professionellen Bearbeitungsstandards orientiert, die unabhängig ist, kritisch hinterfragt und einordnet, ist innerhalb dieses vergrößerten Informationsangebots in vielen Städten nur noch eine Stimme unter vielen, in manchen zudem eine eher kraftlose. Die Personalstärke in einigen Redaktionen ist dünn, es werden Wechselseiten anderer Redaktionen übernommen, Berichterstattung wird über nicht immer professionell ausgebildete freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgedeckt. Für rechercheintensive Themen bleibt oftmals nicht die Zeit, zumal in der Printausgabe die vorgegebene Seitenzahl gefüllt werden muss.

 

Lokalberichterstattung als besondere Herausforderung – der Spagat im Redaktionsalltag

Das Lokale als Berichterstattungsgegenstand unterscheidet sich von anderen Ressorts erstens dadurch, dass es als sogenanntes Querschnittsressort thematisch vielfältiger ist. Nicht die thematische, sondern die geographische Passung steht bei redaktionellen Entscheidungen im Vordergrund, die Entscheidung über eine Berücksichtigung in der Berichterstattung wird auf Basis des lokalen Kommunikationsraumes und der Bedürfnisse seiner Akteure getroffen (Möhring 2013). Das sind neben besonderen Anlässen und Ereignissen vor allem die Geschichten des Alltäglichen vor Ort und über die, die dahinter zu finden sind. Dieser Fokus bringt es mit sich, dass Lokalredaktionen zweitens in der Regel nicht auf Agenturmaterial zurückgreifen können, sondern dass sie zum einen Geschichten innerhalb des Verbreitungsgebietes selber recherchieren und setzen, selber Relevantes von Irrelevantem trennen müssen und zum anderen auf Material und Auskünfte der ortsansässigen Institutionen und Unternehmen angewiesen sind. Das bringt drittens mit sich, dass Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten integriert sein müssen innerhalb ihrer lokalen Kommunikationsräume, dass sie Teil sein müssen eines engen strukturellen und kommunikativen Netzwerks aus beruflichen und sozialen Kontakten, die nicht selten auch persönliche Kontakte sind. Daraus erwächst als spezifische Herausforderung, soziale Nähe zuzulassen und zugleich Distanz zu wahren. Für das journalistische Selbstbild von Lokaljournalistinnen und -journalisten bedeutet dies, dass sie neben neutraler und aktueller Informationsvermittlung für sich auch in Anspruch nehmen, komplexe Sachverhalte erklären zu wollen, die Realität abzubilden und eine Kritik- und Kontrollfunktion auszuüben. Und sich zugleich durchaus auch als Anwalt für ihre Region verstehen, also auch die schönen Seiten einer Stadt und ein positives Bild des Lebens vor Ort zeigen zu wollen. In der Konsequenz bedeutet dies, dass das lokale Geschehen in der Lokalberichterstattung beobachtet und reflektiert wird, dass es aber zugleich durch die lokalen Redaktionen auch aktiv mitgestaltet wird.

Die publizistischen Leistungen des Lokaljournalismus, das zeigt eine umfassende aktuelle Inhaltsanalyse, sind durchwachsen. Die Ergebnisse zahlreicher vorheriger Studien beschreiben den Lokaljournalismus mit vorwiegend negativen Schlagworten: Hofberichterstattung, Verlautbarungs-, Chronisten- oder Gefälligkeitsjournalismus. Zu wenig Kritik, zu viele Eliten, zu wenig Politik. Die aktuelle Studie zeigt, dass es Veränderungen gibt. Die Vielfalt der Themen und derjenigen, die zu Wort kommen, ist größer geworden, Zeitungen und ihre Onlineausgaben berichten ausgewogener und neutraler. Zentrale Defizite bleiben aber bestehen – zu wenig Kritik, zu wenig Hintergründe, zu wenig Diskursivität, zu wenig Partizipation; die Unterschiede zwischen verschiedenen Zeitungen und auch zwischen Stadt- und Landausgaben sind gravierend (Arnold & Wagner 2018: 188).

Fragt man nicht allein nach journalistischen Qualitätskriterien, sondern auch nach der Leistung, die Lokaljournalismus für die soziale Kohäsion in einer Stadt erbringt, zeigen die Ergebnisse von Studien, dass der soziale Zusammenhalt eine wichtige Rolle in der Berichterstattung spielt. In den untersuchten lokalen Printmedien wurde über Dimensionen der sozialen Netzwerke, über Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft eher positiv und über die Abweichung von sozialen Normen und Regeln eher negativ berichtet (Leupold, Klinger & Jarren 2018: 977). Die untersuchten Printmedien – Lokalzeitungen, Anzeigenblätter und Boulevardzeitungen – unterscheiden sich in der Betonung der einzelnen Dimensionen dabei deutlich voneinander (ebd.). Und eine aktuelle Befragung zeigt den Wunsch von Menschen, dass ihre Sorgen und Ängste stärker in der Lokalberichterstattung aufgegriffen werden, dass mehr Lösungen und weniger Probleme die Berichterstattung prägen (Dinter 2018).

 

Wunsch nach lokaler Orientierung als zentrales Nutzungsmotiv – Anlass zur Hoffnung?

Die Probleme, vor denen der Lokaljournalismus steht, sind nicht durch ein Desinteresse der Menschen am Lokalen an sich verursacht. Im Gegenteil. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unruhen und gesellschaftlicher Unsicherheiten ist das Bedürfnis nach sozialer Orientierung und Orientierung vor Ort groß. Der Wunsch, innerhalb des eigenen Lebensumfeldes autark agieren und partizipieren zu können, erzeugt ein Bedürfnis nach lokalen Informationen, im besten Fall bedient durch professionellen Lokaljournalismus. Das Interesse der Menschen für ihren Wohnort und die Bindung an den Wohnort sind zentrale Größen der lokalen Mediennutzung, unabhängig von Alter und Geschlecht und unabhängig von der Ortsgröße.

Dieses lokale Informationsbedürfnis ist ein Geschenk, welches verpflichtet. Ausgehend von der öffentlichen Aufgabe der Presse obliegt es dem Lokaljournalismus, dieses Bedürfnis zu bedienen. Das ist seine und auch von ihm selbst benannte Legitimation. Das Problem ist, dass Lokaljournalismus in der heutigen Form von immer weniger Menschen genutzt wird. Er wird innerhalb des zur Verfügung stehenden Angebots nicht mehr zwingend als zentrales Angebot für die eigene Information ausgewählt, was besonders für jüngere Menschen gilt. Die Gründe sind vielfältig: zu teuer, zu wenig den eigenen Interessen entsprechend, zu banal, zu traditionell.

Aus der sinkenden Nutzung von Lokaljournalismus lässt sich letztlich nur eine Konsequenz ziehen: Der Lokaljournalismus muss sich ändern. Die Strukturen lokaler Öffentlichkeit haben sich in digitalisierten Medienwelten ebenso geändert wie Nutzungsgewohnheiten und -repertoires. Eine solche Veränderung kann dabei nicht bedeuten, die gleichen Inhalte einfach nur online zugänglich zu machen. Die Veränderungen werden und müssen weitgreifend sein. Wie muss sich die Berichterstattung verändern? Was sind neue Erzählformen, neue Themen, die Wünsche der Menschen vor Ort? Wie können die Menschen stärker in die Berichterstattung eingebunden werden, welche partizipativen Formate die Lokalberichterstattung wie bereichern? Wie kann Lokaljournalismus neu gedacht werden, etwa durch das Nutzen technologischer Potenziale (Kramp 2018)? Journalistische Tugenden wie Neugier und Misstrauen sind weiterhin wichtig, die grundsätzlichen Bearbeitungsschritte der Recherche und des Schreibens bleiben erhalten – aber die Art der Präsentation muss sich ändern. Dieses Umdenken, der Umbau bisheriger Prozess- und Arbeitsroutinen ist ein mühsamer Weg (Jenkins & Kleis Nielsen, 2018). Ergebnis und Ziel sind noch weitgehend unbestimmt. Was wird das Geschäftsmodell sein (Lobigs 2018)? Wie werden sich die digitalen Erlöse entwickeln? Müssen wir über Stiftungen, über medienpolitische Instrumente reden? Über Querfinanzierungen aus Nebengeschäften? Noch gibt es keine fundierten Antworten auf diese Fragen, etablierte Medienhäuser und neue Anbieter experimentieren.

Bleibt zu hoffen, dass Lokalredaktionen für diese Experimente zum einen genügend Veränderungsmut mitbringen. Die Aussage „stand up and startup instead of copy and paste“ (Brouwers 2018: 561) verweist auf die Notwendigkeit, sich dem Lokalen möglicherweise auf völlig neue Art und Weise nähern zu müssen. Und zum anderen, dass dafür ausreichend Zeit und Ressourcen zur Verfügung stehen bzw. gestellt werden. Denn auch wenn Lokalredaktionen als das Herzstück der Medienhäuser benannt werden, stehen die Rahmenbedingungen, unter denen Lokaljournalismus entsteht, dazu im Widerspruch.

Es fällt so manchem und mancher leicht, auf den Lokaljournalismus herabzuschauen. Branchenintern wird, manchmal hinter vorgehaltener Hand, oftmals aber auch offen, der Lokaljournalismus ein wenig belächelt – zu alltäglich die Themen, zu kleinteilig die Ereignisse, zu wenig große Politik, zu viel Lokalklüngel. Und ja, so mancher Lokalteil gibt dem an vielen Tagen recht. Zusätzlich gilt das Lokale als Einsteiger-Ressort, als Übungsfeld für die anderen, die „großen“ Ressorts. Aber: Es gibt auch sehr banale, termingetriebene und elitenorientierte Sportberichterstattung, Wirtschafts- oder Politikseiten. Unausgewogene Auslandsberichterstattung. Was den einen der Mief des Lokalen ist, ist gerade der Charme der Lokalbericherstattung: Das Berichten über das Alltägliche. Und das Hinterfragen der alltäglichen Strukturen. Dabei können Glanzstücke des Journalismus entstehen – wenn sie professionell gemacht sind.

Der Lokaljournalismus hat auch – oder gerade – in digitalen Medienwelten eine wichtige Aufgabe. Aus gesellschaftlicher und demokratietheoretischer Sicht ist ein funktionierender Lokaljournalismus mehr als wünschenswert: Informationen ermöglichen Teilhabe. Gleichzeitig kann er für die Glaubwürdigkeit des gesamten Berufsstandes ein wichtiger Gradmesser sein. Im Gegensatz zu anderen Berichterstattungsgegenständen sind viele der publizierten Fakten und Schlussfolgerungen durch die Menschen unmittelbar nachzuprüfen – das Vertrauen in lokale Medien ist entsprechend hoch (Guess, Nuyhan & Reifler 2018). Diesem Vertrauensvorschuss gilt es durch einen professionellen und zeitgemäßen Lokaljournalismus gerecht zu werden.

 

Über die Autorin

Dr. Wiebke Möhring (*1970) ist seit 2016 Professorin für Online- und Printjournalismus am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Nach dem Studium des Medienmanagements und Philosophie in Hannover arbeitete sie am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover, dann an der Hochschule Hannover. Ihre Forschungsaktivitäten liegen in den Bereichen Journalismusforschung, Prozesse und Inhalte öffentlicher Kommunikation mit dem Schwerpunkt lokaler Kommunikation sowie Methoden der empirischen Sozialforschung und Forschungsethik. Kontakt: wiebke.moehring@tu-dortmund.de

 

Literatur

Arnold, Klaus & Wagner, Anna-Lena: Die Leistungen des Lokaljournalismus. In: Publizistik, 63(2), 2018, S. 177-206

Brouwers, Bart: Local news in a digital world: Stand up and start up, instead of copy and paste. In: Journal of Applied Journalism & Media Studies, 7(3), 2018, S. 561-568

Dinter, Jan (2018, Juli): Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten. Vorstellung ausgewählter Studienergebnisse. Impulsvortrag und Diskussion am 5. Juli im Rahmen der Ergebniskonferenz „Entfremdung von Politik und Medien? Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten im Ruhrgebiet überwinden“ der NRW School of Governance, Essen.

Guess, Andrew; Nyhan, Brendan; Reifler, Jason: All Media Trust Is Local? Findings from the 2018 Poynter Media Trust Survey. http://www-personal.umich.edu/~bnyhan/media-trust-report-2018.pdf. 2018 (6.1.2019)

Jenkins, Joy & Kleis Nielsen, Rasmus (2018): Digital News Project 2018. The Digital Transition of Local News. Oxford: Reuters Institute.

Kleis Nielsen, Rasmus: (2015). Introduction: the uncertain future of local journalism. In: Kleis Nielsen, Rasmus (Hrsg.), Local journalism. The decline of newspapers and the rise of digital media. London [Springer VS LB Tauris & Co. Ltd. ] 2015, S. 1-25

Kramp, Leif: Journalism in a deeply mediatized city. A locative approach to urban reporting. In: Peja, Laura et al (Hrsg.), Current Perspectives on Communication and Media Research. Bremen: edition Lumière] 2018, S. 178-201

Leupold, Anna; Klinger, Ulrike; Jarren, Otfried: Imagining the City. In: Journalism Studies, 19(7), 2018, S. 960-982

Lobigs, Frank: Wirtschaftliche Probleme des Journalismus im Internet: Verdrängungsängste und fehlende Erlösquellen. In: Nuernbergk, Christian; Neuberger, Christoph (Hrsg.), Journalismus im Internet. Wiesbaden [Springer Fachmedien] 2018, S. 295-334

Möhring, Wiebke (2013): Profession mit Zukunft? Zum Entwicklungsstand des Lokaljournalismus. In: Pöttker, Horst; Vehmeier, Anke (Hrsg.), Das verkannte Ressort. Probleme und Perspektiven des Lokaljournalismus. Wiesbaden [Springer VS] 2018, S. 63-75

Möhring, Wiebke; Keldenich, Felix: Lokaler Journalismus im Internet. Zeitungsverlage und neue Anbieter. In: Nuernbergk, Christian; Neuberger, Christoph (Hrsg.), Journalismus im Internet. Wiesbaden [Springer Fachmedien] 2018, S. 183-208

Neuberger, Christoph; Langenohl, Susanne; Nuernbergk, Christian (2014): Social Media und Journalismus. Düsseldorf: LfM.

Röper, Horst (2016): Bericht zur Medienkonzentration 2015. Düsseldorf: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).