Martina Thiele: Medien und Stereotype rezensiert von Wolfgang R. Langenbucher
Will man dieser Salzburger Habilitationsschrift als Rezensent gerecht werden, sollte man die Lektüre nicht am Beginn des Buches mit Dank und Einleitung beginnen, sondern mit der Literatur ab Seite 397. Das Inhaltsverzeichnis hält nicht fest, dass dieser Anhang bis zu Seite 501 geht, also über mehr als hundert Seiten. Damit stellt sich Autorin Martina Thiele zunächst einmal selbst ein glänzendes Urteil aus: eindrucksvolle Literaturkenntnis, konsequente Inter- und Transdisziplinarität, geduldige Recherche und eine kaum Grenzen kennende Neugierde auf den seit Jahrzehnten anhaltenden Erkenntnisprozess, den Publikationen unterschiedlichster Art dokumentieren. Weiterlesen
