Dein Vibe – neuer Standard oder Hype? Journalistische Glaubwürdigkeit in der Digitalen Öffentlichkeit
Von Katja Schupp und Mirco Liefke | »Die zentrale Frage ist: Wie weit soll regulierend eingegriffen werden – und wie weit kann man die Resilienz der Beteiligten stärken?« eröffnete Michael Haller sein Statement beim ersten Leipziger Mediengespräch des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK). Ausgehend von Erfahrungen von Journalistinnen und Journalisten sowie Forschenden aus Deutschland und den USA wurden Ansätze vorgestellt, die auf Regulierung, Medienbildung, Resilienzförderung und partizipative Projekte zwischen Publikum und Journalismus setzen. Die Journalistik dokumentiert das Gespräch auf der Basis des bearbeiteten Audioskripts. Die Herausforderungen, denen sich Journalistinnen und Journalisten durch Hassrede, Anfeindungen und Plattformlogiken gegenübersehen, diskutierten die Gäste des ersten Leipziger Mediengesprächs Ende April 2026 auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig-Gohlis, moderiert von Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig). Prof. Stine Eckert (Wayne State University, Detroit), Prof. Michael Haller (Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung EIJK), Dr. Judith Kretzschmar (Univ. Leipzig) und Michael Krell (TU Dresden) sprachen über die Situation in Deutschland und den USA und stellten konkrete Lösungsansätze vor.
