Am Anfang des Journalismus war das Berufsethos Daniel Defoe über Öffentlichkeit, Pressefreiheit und ihre Grenzen[1]
von Horst Pöttker / Daniel Defoe (1660 – 1731) hat nicht nur den Roman Robinson Crusoe geschrieben, ein Buch mit einer der höchsten Auflagen in der Weltliteratur. Er war auch Herausgeber und Verfasser von Englands erster politischer Zeitung The Review, die zwischen 1704 und 1713 dreimal in der Woche erschien. Defoe berichtete darin nicht nur über den damaligen Krieg in Frankreich, er schrieb für die Review auch, was man Theoriebeiträge nennen kann, in denen er sein Selbstverständnis und sein Berufsethos als Journalist offenlegte. Der Aufsatz befasst sich anhand einiger dieser Artikel mit Defoes Ideen von diversen Aspekten des Begriffs Öffentlichkeit sowie von Pressefreiheit und ihren notwendigen Grenzen. Weiterlesen
